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Drehmomente: Hinterrad-Achse und TMM-Sensor

Unterstützungsprobleme – woher kommen sie?

Viele Kundenrückmeldungen reklamieren beim Stromer Unterstützungsprobleme, welche ursächlich oft auf die Anzugsmomente der Steckachse und der Drehmomentsensorplatte zurückzuführen sind. Erst die modellspezifisch richtige Einstellung und die nachträgliche Kalibrierung lassen den stromertypischen Fahrspass aufkommen.

Wie ich im Thema ‚Funktionsprinzip’ schreibe ist der TMM-Sensor tatsächlich ein Kraftsensor und kein Drehmomentsensor. Er misst die Kraft die auf die Kette/Riemen durch das Pedalieren ausgeübt wird. Die gemessene Kraft ist direkt proportional zum Drehmoment am Tretlager welches durch das Treten auf die Pedale erzeugt wird.

Im Alltagsgebrauch hat sich der Begriff Drehmomentsensor eingebürgert. Dies ist auch so, wenn von den Anzugsmomenten der Hinterradsteckachse und der Sensorplatte die Rede ist.

Beide haben entscheidenden Einfluss auf die Unterstützungsregelung des Nabenmotors. Stimmt hier etwas nicht macht sich das sofort bei der Unterstützung bemerkbar.

Drehmomente der Hinterrad-Achse 

Wie man Unterstützungsprobleme lösen kann habe ich im Kapitel ,Probleme mit der Unterstützung und mögliche Lösungen‘ beschrieben. Hier als Auszug die Drehmomenttabelle. Die Zusammenstellung stammt aus offiziell zugänglichen Quellen wie Stromer Bedienungsanleitungen, Foren, FB-Gruppen etc. und sind ohne Gewähr.

* Montagereihenfolge / Einstellung
ST2/ST3 Pinion: Zuerst Achse festziehen, dann Sensorplatte!
Pinion Riemenöffnung: 10 Nm mit Loctite 243 sichern

Bei zu agiler Unterstützung: Drehmoment auf ca. 30 Nm reduzieren
ST7 Achsen: Vorder- und Hinterachse beide mit Inbus 10mm

Aktualisiert am 21. August 2025
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