Fahrradschloss

Die elektrisch/elektronischen Diebstahlschutzmassnahmen der Stromer sind sicher ein Schutz gegen den ’schnellen Klau‘, für den Profi aber kein Problem. 

Jedes montierte Schloss ist eine zusätzliche Hürde gegen Diebstahl. Diebe wägen den Zeitaufwand gegen den Ertrag ab. Je länger es dauert, bis ein Schloss geknackt ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Dieb zu einem anderen Rad wechselt.

Sogenannte ‘Geschenkbänder’ (Kabelschlösser) empfehlen sich nicht zur Absicherung eines teuren Stromers, wie dieses Beispiel zeigt. So richtig mühsam, auch für Profis, wird es bei den dicken Bügelschlössern wie dem ABUS Granit X Plus oder KRYPTONIGHT Evolution oder der neusten Generation, dem LiteLok X1/X3 oder Hiplok D1000. Hier geht es nicht auf die schnelle Tour, also unter 60 Sekunden Zeitaufwand. Die nötige Akku Flex macht viel Lärm und Lock Picking auf hohem Niveau ist zeitaufwändig und nichts für Gelegenheitsdiebe. 

Auch die populären Faltschlösser haben in der massivsten Ausführung eine entscheidende Schwachstelle, die sogenannten Links. Wie ein Test beim ABUS Bordo zeigt, lassen sich diese mit einem Bolzen Spreizer lautlos knacken.

Gibt es das unknackbare Schloss?

Hier ein paar Links zu Tests von Fahrradschlössern: 

Sieht man sich diese Testberichte und Testvideos an kommt man zum Schluss – Jain.

Mit dem ABUS GRANIT Super Extreme 2500 scheint ein Schloss auf den Markt gekommen zu sein das den Flex- und sonstige Tests besteht. Der aufgerufene Preis ist aber happig (270 – 330 €). Auch muss man darauf achten, dass die Befestigung am Bike, sowie am zu befestigenden Objekt, gerade so stabil ist wie das Schloss selber!

Fazit: Alle Diebstahlschutz Massnahmen zusammen machen die Musik. Für einen teuren Stromer sollte sicher nicht gespart werden. Ein Wermutstropfen ist der aufgerufene Preis das Gewicht und auch die Grösse.

Aktualisiert am 15. Juli 2025
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