Bekannte Probleme
Die meisten Stromer-S-Pedelec-Komponenten werden von der myStromer AG in Zusammenarbeit mit diversen Markenherstellern wie Pinion, Pirelli, TRP, Blubrake etc. entwickelt und von diesen für Stromer gefertigt. Nur wenige sind Standardteile, wie z. B. die Kette, der Riemen, Schaltwerke oder Kassetten. Im Hauptsitz in Oberwangen, Schweiz, werden die Bikes vormontiert und anschliessend zum Händler geliefert, der die Endmontage übernimmt.
Das Zusammenspiel verschiedenster mechanischer, elektromechanischer und elektronischer Komponenten macht Stromer-S-Pedelecs zu technisch komplexen Bikes. Komplexität korreliert meist mit mehr Problemen und Störungen. In der Modellgeschichte gab und gibt es deshalb diverse „Baustellen“: Zum Teil waren oder sind sie hausgemacht, andere sind auf Qualitätsprobleme der Zulieferer zurückzuführen. Einige wurden gelöst, andere wirken bis heute nach, neue kamen hinzu.
- V1 / V1.1 / ST1: Die im Motor integrierte Leistungselektronik der ersten 36-V-Modelle neigte zum Hitzetod. Die Auslagerung der Leistungselektronik in die MCU (Motor Control Unit) am Unterrohr behob zwar das Hitzeproblem, der Controller neigt jedoch bis heute zu Störanfälligkeit.
- Fehlender Feuchtigkeisschutz (Schrumpschlauch) der drei Motorkabel im Tretlagerbereich bei älteren Modellen (vor 2018)
- ST2 Belt: Das ST2 Belt hatte verschiedene Kinderkrankheiten: Schaltungsprobleme, Ausschalten während der Fahrt, Probleme mit der vorderen Bremsscheibe, durchrutschender Riemen und schlechte Unterstützung. Alle können behoben werden – siehe hier.
- ST7:
- Temperaturprobleme im S-Modus.
Mit der FW SUI 4.5.0.3 (5.3.2025) wurde die erlaubte Motortemperatur im Sport-Modus leicht erhöht, damit dieser länger benutzt werden kann. - Omni Verbindungsprobleme 2G/4G
- Plötzlicher Ausfall der Unterstützung / Neustart (bei Regenfahrt)
- rostende Lenkkopflager
- Piniongetriebe schaltet nicht
- Temperaturprobleme im S-Modus.
- ST5/ST7: Knarzen im Lenkkopf: Nachschmieren der oberen Lagerschale
- Bremsen: Quietschen…. guter Rat ist teuer
- GPS Ortung: Sie ist bis heute im Fahrbetrieb ungenau und nicht auf der Höhe der Technik. Im Diebstahlmodus ist sie ok. Mit der FW SUI 4.5.0.3 (5.3.2025) sollen hier Verbesserungen eintreten.
- Fahrdynamik: Unterstützungsprobleme und der TMM Sensor gehören bis heute zum Tagesgeschäft eines Händlers
- Felgen: AlexRims: Klacken verursacht durch den Felgenstoss; Risse bei den Speichenbohrungen
- Felgen: Rodi: gebrochene Speichen
- Reifen: Blasen und Risse bei den Pirelli cycle-e ST Reifen
- Shimano Di2: Ungünstig angeordnete Di2 Ladebuchse im Tretlagerbereich bei älteren ST5 Modellen (mittlerweile behoben)
- Wellige Unterrohrabdeckung: Mittlerweile gibt es eine überarbeitete Version
- Motorbeschichtung löst sich. Modelle ab Mitte 2024 sollten eine neue Pulverbeschichtung haben die resistenter gegen Korrosion ist
- Pinionmodelle: Teilweise Probleme mit Rost in den Lenkkopflagern. Es gibt eine neue Lagerschale mit Wasserabflussöffnungen
Liest man in den Stromer-Foren und fb-Gruppen springen drei Aspekte ins Auge:
A: Servicequalität der Händler
Händler scheinen manchmal mit moderner Bike-Technik (Elektrik, Elektronik, Software, Fehleranalyse etc.) überfordert. Die schönen Margen auf den Bikes werden zwar gerne gebucht, die Ausbildung der Mechaniker und ein gut sortiertes Ersatzteillager scheinen aber weniger wichtig. Die Folge sind mangelhafte Diagnosen und Reparaturen sowie lange Werkstattzeiten. Zudem werden Probleme gegenüber dem Kunden schnell auf Stromer geschoben, und der Kunde wird zum Spielball zwischen Händler und Stromer.
Der Vollständigkeit halber sei aber auch gesagt, dass die Lieferfristen für Ersatzteile – speziell zur Corona-Zeit – teilweise eklatant lang waren und es auch heute noch sein können. Allerdings ist diese Problematik nicht nur ein „Stromer-Problem“; auch andere Marken überzeugen hier nicht immer. Auch der Weg für Garantieabklärungen über die myStromer AG kann zur Geduldsprobe werden.
B: Die Qualitätskontrolle bei der myStromer AG, den Teilelieferanten und Händlern sowie „ungeschicktes“ Engineering
Alle Komponenten der Stromer-S-Pedelecs kommen von Zulieferern, die diese meist in einer für Stromer spezifizierten Version herstellen. Die Montage der Bikes erfolgt bei der myStromer AG in Oberwangen, Schweiz. Für die Betriebssicherheit und letztlich die Freude am Stromer ist die Qualitätssicherung (QA) wichtig. Wie viele Rückmeldungen zeigen, gibt es hier noch Luft nach oben. Komponentenausfälle und in der Folge Ausfälle des Stromers sind die Konsequenz.
Beim Händler geschieht der Endaufbau der Bikes. Dort „eingebaute“ Fehler – durch Schlendrian, fehlende Schulung oder mangelnde Endkontrolle – führen oft zu Unmut.
Selbstverschuldete Design- und Konstruktionsfehler – wie etwa die Hupe im Spritzwasserbereich des Vorderrads, die Di2-Ladebuchse (ST5) oder die wellige Unterrohrabdeckung – befeuern ebenfalls die Unmutstatistik. Eigentlich schade, da vermeidbar. Oft liest man in Beiträgen: „Tolles Bike, super, der Stromer macht echt Spass … wenn er fährt.“
C: Anwenderseite
Auch auf der Anwenderseite gibt es Gründe, die zum Ausfall des Stromers führen können:
- Inspektionen werden nicht eingehalten, insbesondere die Erstinspektion nach einigen 100 km.
- Mangelnde, falsche oder fehlende Pflege des Stromers, insbesondere des Antriebsstrangs.
- Schäden an der Bereifung sind oft auf das Fahren mit zu niedrigem Reifendruck zurückzuführen.
- Reinigung mit Hochdruckreiniger oder Schlauch: Dabei besteht die Gefahr, dass Wasser in die Lager, den Motor oder die Elektrik/Elektronik eindringt.
- Keine Nachpflege, insbesondere nach Fahrten im Regen, im Gelände oder im Winter auf gesalzenen Strassen – gilt besonders für den Antriebsstrang und die Bremsen.
- Keine regelmässige Kontrolle von Verschleissteilen wie Kette, Riemen oder Bremsen.
Probleme und deren Lösungen
Die folgenden Kapitel sind eine Sammlung von Problemen und möglichen Lösungen, über die immer wieder zu lesen ist oder die ich selbst erlebt habe.
Welche Reifen sind montiert? Marke / Typ und Dimension / Winter oder Sommer?
Mijn banden vertonen „scheuren“ die net onder het loopvlak zitten. Lijkt erop dat het loopvlak loslaat van de band zelf. Fietszaak heeft erna gekeken en komt tot de conclusie, te lage bandenspanning.
Ze willen de banden dan ook niet onder garantie vervangen.
Ik ben van mening dat bij een te lage spanning de „wang“ van de band, net boven de velg, scheurt, en niet het loopvlak loslaat. Helaas, na over en weer gemaild te hebben, blijft de monteur bij zijn conclusie.
Fiets is nu net twee jaar oud en toen ik het voor het eerst de scheuren zag, had ik ongeveer 4000 km er mee gefietst. Het is een St1
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Meine Pneus weisen «Risse» auf, die sich direkt unterhalb der Lauffläche befinden. Es sieht so aus, als würde sich die Lauffläche vom Pneu selbst lösen. Das Velogeschäft hat sich das angesehen und ist zum Schluss gekommen, dass der Reifendruck zu niedrig ist.
Daher wollen sie die Pneus nicht im Rahmen der Garantie ersetzen.
Ich bin der Meinung, dass bei zu tiefem Reifendruck die «Seitenwand» des Reifens, direkt über der Felge, reisst und sich nicht die Lauffläche ablöst. Leider bleibt der Mechaniker nach einem E-Mail-Austausch bei seiner Schlussfolgerung.
Das Velo ist jetzt gerade zwei Jahre alt, und als ich die Risse zum ersten Mal sah, hatte ich etwa 4’000 km damit gefahren. Es ist ein St1.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)